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Exchange Server 2013 und Sharepoint Server 2013

Unternehmen, die Sharepoint 2013 einsetzen, können über Sharepoint besser Postfächer und öffentliche Ordner in Exchange Server 2013 durchsuchen. Dazu verwendet der neue Exchange-Server eine vollkommen neue Suchschnittstelle. E-Mails die Anwender in Sharepoint 2013 auf Servern mit Exchange Server 2013 finden, lassen sich sogar in PST-Dateien exportieren. Auch an Fast Search Server lässt sich Exchange anbinden. Die neue Exchange-Version lässt sich auch an Domänen anbinden, die auf Windows Server 2003 basieren, es ist nicht unbedingt Windows Server 2012 notwendig. Sie können Exchange Server 2013 zwar auf Domänencontrollern installieren, Microsoft empfiehlt das allerdings nicht. Wenn Sie Exchange installiert haben, können Sie allerdings den Server weder zu einem Domänencontroller heraufstufen, noch einen Domänencontroller herabstufen, nachdem Exchange installiert ist.

Microsoft gibt Exchange Server 2013 auch für die Virtualisierung [7] frei. Optimal dazu geeignet ist Hyper-V in Windows Server 2012, aber auch Windows Server 2008 R2 wird unterstützt.Outlook 2003 und verknüpfte Connectoren sind in Exchange Server 2013 nicht mehr verfügbar. Diese lassen sich daher nicht mehr nutzen. Bei einer solchen Verknüpfung sendet Exchange alle E-Mails, die über einen bestimmten Empfangsconnector eingehen, unabhängig von anderen Regeln über den verknüpften Sendeconnector. Eine solche Verknüpfung hat immer Vorrang. Die Verknüpfung erfolgt über die Exchange-Verwaltungsshell. Für verknüpfte Connectoren werden andere Connectoren und Regeln immer deaktiviert. Vor dem Einsatz von Exchange Server 2012 müssen Sie diese Connectoren daher auflösen.

Auch die verwalteten Ordner sind nicht mehr verfügbar. Deren Funktionen sind jetzt in den Retention Policies integriert. Aktivieren Sie die Anti-Spam-Filter auf Postfach-Servern, lassen sich diese nur noch in der Exchange-Verwaltungsshell verwalten. Die Hub-Transport- und Unfied-Messaging-Serverrollen sind nicht mehr verfügbar. Die Funktion dieser Server übernehmen Postfachserver und Clientzugriffserver. Die MMC-basierte Management-Konsole gehört der Vergangenheit an. Die Verwaltung findet entweder über die Exchange-Verwaltungsshell oder die webbasierte Verwaltungskonsole statt.

Die Verwaltung der Datenbanken, der angebundenen Smartphones/Tablets und der Grenzwerte für Postfächer hat Microsoft enorm vereinfacht. Es gibt weniger Menüs und keine verschachtelten Strukturen mehr.

Die neue Exchange-Version unterstützt keinen Zugriff mehr auf freigegebene Postfächer anderer Benutzer, die Moderation von Verteilerlisten, S/MIME und Anpassungen des Lesebereichs in Outlook Web App. Außerdem hat Microsoft viele Tools wie den Best Practices Analyzer entfernt. Die Tools unterstützen nur noch Exchange Server 2010. Neben diesen Tool hat Microsoft auch den Log-Viewer und andere Anwendungen aus der Toolbox entfernt.

Outlook Web App

Für Anwender hat Microsoft die Oberfläche von Outlook Web App erneuert. Diese ist an Outlook 2013 orientiert. Einmal synchronisiert, können Anwender auch offline mit Outlook Web App 2013 arbeiten. Neu ist auch die Integration von Apps für Outlook Web App. So lässt sich die Oberfläche mit neuen Funktionen erweitern. OWA 2013 funktioniert am besten mit Firefox ab Version 14, Chrome ab Version 18 und Internet Explorer ab Version 10. Die neue Oberfläche hat Microsoft auch für den Touch-Betrieb optimiert, sodass auch Anwender mit Tablets und Clients damit arbeiten können (Abbildung 5). Auch die Ansicht des Kalenders und der Kontakte hat Microsoft verbessert.

Abbildung 5: Die Outlook Web App hat Microsoft an seine aktuelle Design-Strategie angepasst.
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Ausgabe /2020