Verglichen mit bisherigen XenApp-Versionen hat sich mit XenDesktop & XenApp 7.x die zugrundeliegende Technologie komplett geändert. Die alt bekannte IMA (Independent Management Architecture) wurde durch die neue FMA (Flexcast Management Architecture) ersetzt, die bereits in XenDesktop 5.x zum Einsatz kam. Daneben wurde das Web-Interface durch StoreFront ausgewechselt und der Receiver erfuhr einige Änderungen.
Gegenüber der Vorversion gestaltet sich die Installation der Komponenten besser getrennt. Haben Sie früher einen XenApp-Server installiert, wurden sowohl die für die Farmverwaltung als auch die für den Benutzerzugriff notwendigen Teile installiert. Stattdessen installieren Sie jetzt entweder einen "Delivery Controller" für die Verwaltung der Site (in XenApp 6.5 "Farm" genannt) oder den "Virtual Delivery Agent" für die Benutzersitzungen. Hierdurch ist die Installation deutlich schlanker geworden.
Erste Ansätze diesbezüglich fanden sich bereits in XenApp über die Möglichkeit, einen Server nur als "Sitzungs-Host" zu installieren. Dabei wurden dennoch alle Komponenten installiert und nur bestimmte Funktionen abgeschaltet. Die Delivery Controller können (und sollten) Sie nicht gleichzeitig für Benutzersitzungen verwenden. Gerade bei sehr kleinen Umgebungen, wo oftmals nur einzelne Server bereitgestellt werden, erfordert dies etwas Umdenken. In Zeiten der Virtualisierung dürfte dies aber kein großes Problem darstellen. Während die Systeme für die Benutzer unter XenApp noch als Worker bezeichnet wurden, werden diese jetzt – unabhängig, ob es sich um einen Client oder ein Serverbetriebssystem handelt – als Virtual Delivery Agent (VDA) bezeichnet.
Durch diese getrennte Installation ist die Bereitstellung der einzelnen Komponenten deutlich einfacher. Auch der Wizard zur
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