vSphere-Monitoring mit Checkmk

Cloud Watching

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Monitoring ist keine Kür, sondern Pflicht, wenn es um Virtualisierung geht. Checkmk behält die Ressourcen von VMware vSphere im Blick, überwacht die Performance von Hosts und virtuellen Maschinen und warnt rechtzeitig vor Engpässen. Wir zeigen die Inbetriebnahme des quelloffenen Monitoringwerkzeugs und binden Hosts und VMs zur Überwachung ein.
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heckmk [1] ist eine Monitoringsoftware der Münchener Firma tribe29 GmbH. Sie behält Anwendungen, Server und Netzwerke im Auge, informiert über Probleme und Ausfälle und bereitet Messwerte grafisch auf. Rund 1700 Plug-ins [2] erweitern die in Python implementierte Anwedung, die Administratoren über ein Webinterface steuern. Ein Blick auf Checkmk-Exchange [3] lohnt sich außerdem: Die Plattform versammelt Plug-ins aus der Community, darunter auch zu weiteren Clouds. Die "Raw Edition" von Checkmk (CRE) ist vollständig Open Source (GPLv2), kostenlos erhältlich und setzt auf Nagios. Alternativ bietet der Hersteller eine "Enterprise Edition" (CEE) mit einem eigens entwickelten High-Performance-Monitoringkern, etlichen Zusatzfeatures und professionellem Support.

Für VMware vSphere kann Checkmk einzelne ESXi-Hosts und die virtuellen Maschinen (zum Beispiel RAM, Snapshots und so weiter) überwachen. Alternativ kommuniziert das Monitoringwerkzeug direkt mit dem vCenter und erfasst den Gesamtstatus (CPU, RAM, Durchsatz der Datastores et cetera). Nach einer kurzen Einführung in Checkmk zeigen wir, wie Sie ESXi-Hosts mit der Monitoringsoftware verbinden und wie Sie die Daten direkt über das vCenter abrufen. Auf dem Testrechner (Debian 9.8) lief die Checkmk Raw Edition in Version 1.5.0p12, die vSphere in Version 6.5 überwachte.

Vier Monitoringmethoden

Es gibt vier verschiedene Methoden, wie Checkmk ein System überwachen kann: Im einfachsten Fall beobachtet die Monitoringsoftware Netzwerkdienste wie etwa HTTP, SMTP oder IMAP und nutzt dazu teils eigene, teils ursprünglich für Nagios geschriebene Plug-ins. Der zweite Weg verwendet SNMP (Simple Network Management Protocol) und den auf dem Zielsystem vorhandenen SNMP-Dienst. Diese finden sich beispielsweise auf Netzwerkgeräten wie Routern, Servern und Switches.

Für Server und Workstations gibt es eigene

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