Buchbesprechung

Versionsverwaltung mit Git

Storage-Technologien bieten Unternehmen immer neue Möglichkeiten zur flexiblen Datenhaltung, die angesichts der wachsenden Datenberge auch dringend geboten ... (mehr)

Bei der Arbeit mit Dateien entstehen automatisch unterschiedliche Versionen: Nutzer fügen etwas hinzu oder verändern die Inhalte, löschen Dinge wieder und so weiter. Was im einfachsten Fall noch mit einer entsprechenden Versionierung über den Dateinamen (Datei-v1.doc, Datei-v2.doc) noch funktionieren mag, stößt in professionellen Umgebungen schnell an die Grenzen. In solchen Fällen helfen Versionsverwaltungstools wie Git weiter. In seinem Buch "Versionsverwaltung mit Git" führt Sujeevan Vijayakumaran die Leser in die Open-Source-Umgebung ein. Der grundsätzliche Gedanke hinter Git ist, die Versionsverwaltung von Dateien einerseits zu zentralisieren, andererseits das hierdurch entstehende Repository wiederum dezentral bereitzustellen, sodass Nutzer lokal damit arbeiten können. Git führt dann die Fäden zusammen und erstellt eine durchgängige Versionierung. Verwendung findet das von Linus Thorvalds 2005 entwickelte Git vor allem in der Programmierung. Prinzipiell ließen sich aber nahezu alle Arten von Dateien damit verwalten.

Untergliedert hat der Autor sein Buch in zwölf Kapitel, wobei er ausdrücklich auch blutige Anfänger adressiert. Und so beginnt Vijayakumaran mit dem ersten Setup und der Inbetriebnahme von Git. Die Leser lernen, ihr erstes Repository anzulegen und Git zu konfigurieren. Auch wenn viele Nutzer dabei auf grafische Oberflächen zurückgreifen, ist das Buch im Wesentlichen auf die Kommandozeile konzentriert. Im nachfolgenden Kapitel dreht sich dann alles um den zentralen Aspekt der Branches, die eine parallele Pflege mehrerer Versionen ermöglichen. Nachdem die Leser die grundlegenden Aspekte verstanden und erste Befehle kennengelernt haben, wendet sich der Autor komplexeren Themen zu. Dazu gehören das Git-Hosting, die Nutzung von Workflows sowie Hooks, mit denen sich Skripte ausführen lassen. Tipps und Tricks sowie ein Blick auf die ansonsten eher außen vor gelassenen grafischen Oberflächen schließen das rund

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Ausgabe /2020