Der Mikroprozessor wird 40

15.11.2011

Heute vor 40 Jahren brachte Intel den ersten Mikroprozessor der Welt auf den Markt.

In der Kaffeemaschine steckt einer, im Handy sowieso, aber auch in der Zahnbürste, im Auto, in der Klimaanlage oder im Fernseher. Mikroprozessoren haben sich so gut wie jeden Lebensbereich erobert. Ihr Urahn allerdings fand sich noch wenig überraschend in einem Tischrechner und nahm seinem Anwender das Kopfrechnen ab. Es war der Intel 4004 mit 2300 integrierten Transistoren, der am 15. November 1971 auf den Markt kam.

Dem ersten Prozessor folgten noch in den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts 8- und 16-Bit-Modelle, die schließlich in den Achtzigern den PC-Boom auslösten und dabei von Generation zu Generation leistungsfähiger wurden, Meilensteine setzten etwa der Intel 386, der die ersten 32-Bit-PCs möglich machte oder der Pentium-Prozessor, der 1993 mit  3,1 Millionen Transistoren und der doppelten Leistung seines Vorgängers x486 alles bisher Dagewesene übertraf. In heutigen Prozessoren arbeiten mehr als zwei Milliarden Transistoren, millionenmal mehr als in den ersten Tagen.

Mikroprozessoren werden auch in Zukunft großen Einfluss auf unser Leben behalten. Intels Chief Technology Officer (CTO) Justin Rattner meint sogar: "Der Fortschritt, den wir in den nächsten 40 Jahren erzielen werden, wird den, den wir in den letzten 10 000 Jahren erzielt haben, bei weitem übertreffen." Alle Prozessorhersteller versuchen dabei mit gewaltigen Investitionen das Leistungsvermögen, aber auch die Energieeffizienz ihrer Produkte laufend zu verbessern. Allein Intel setzte 2010 mehr als  6,6 Mrd. US-Dollar für Forschung und Entwicklung ein. Grund genug für Prozessoren, an ihrem 40. Geburtstag optimistisch in die Zukunft zu schauen.

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