Microsoft wird Teil des Open-Compute-Projekts

28.01.2014

Als neues Mitglied des Open-Compute-Projekts veröffentlicht Microsoft den Bauplan für Teile seiner Cloud.

Auf dem Open Compute Summit, der heute in San José startet, wird Bill Laing, der Corporate Vice President, Cloud & Enterprise, die künftige Teilnahme Microsofts am Open-Compute-Projekt bekanntgeben. Im Rahmen dessen veröffentlicht Microsoft die Spezifikation der Hardware, die der Azure Cloud zugrunde liegt. Dabei handelt es sich um zwei Blade-Designs, von denen das eine für die Recheneinheit, das andere für Storage gedacht ist. 

Eine Compute-Einheit besitzt zwei Intel-Prozessoren Xeon ES-2400 v2 mit sechs DIMM-Speicherslots und nimmt die halbe Breite eines Einschubs ein. Anschlüsse gibt es beispielsweise für zehn GBit Ethernet (optional Dual-Port) oder Dual 4x SAS mit sechs GBit. Eine Storage-Einheit kann laut Microsoft bis 60 TByte an Festplattenspeicher aufnehmen.

Veröffentlichen will Microsoft die CAD-Modelle der Gehäuse, die Platinenlayouts für das Management-Board, die Spannungsversorgung und die Backplane, die die Einschübe verbindet. Auch der Quellcode für Management und Diagnose soll frei zugänglich sein. MS Opentech hat bereits den Quellcode für den Chassis Manager auf Github bereitgestellt. Nach eigenen Aussagen spart Microsoft mit dem Design 40 Prozent Serverkosten, 15 Prozent Energie und 50 Prozent an Installations- und Servicekosten ein. 

Open Compute wurde von Facebook gegründet, um Infrastruktur-Anbieter zusammenzubringen, die Erfahrungen und Spezifikationen beim Bau von Rechenzentrums-Harddware austauschen möchten. 

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