Mozilla fördert Open-Source-Projekte

08.08.2016

Die Mozilla Foundation übergibt mehr als eine halbe Million US-Dollar an bedürftige Open-Source-Projekte.

Im zweiten Quartal 2016 hat die Mozilla Foundation wieder eine Reihe von Open-Source-Projekten finanziell unterstützt. Insgesamt beläuft sich die Fördersumme auf 585.000 US-Dollar, die sich neun Projekte teilen. Finanzielle Unterstützung erhält beispielsweise das Tails-Projekt, das eine Linux-Live-Distribution produziert, die sich für anonyme und sichere Internet-Nutzung einsetzen lässt. 

Das PeARS-Projekt befindet sich im Gegensatz zu Tails noch ganz am Anfang. Dabei möchten die Entwickler eine Peer-to-Peer-basierte Suchmaschine ins Leben rufen, die ebenfalls die Privatsphäre der Benutzer respektiert und gleichzeitig von der Verteilung der Daten profitiert. 

Das Caddy-Projekt erhält eine Förderung, weil es dank HTTPS dazu beiträgt, dass Anwender vergleichsweise sicher surfen können. Caddy ist ein Webserver, der per Default HTTPS verwendet und auch das HTTP/2-Protokoll unterstützt. 

Neben der vorher schon existierenden Kategorie "Foundational Technology" gibt es jetzt zwei weitere Förderkategorien. Unter "Mission Partners" firmieren dabei Projekte, die wesentlich zum Fortschritt des Mozilla-Projekts beitragen.

In der "Secure Open Source"-Kategorie finden sich Projekte, die zur Sicherheit im Internet beitragen. Unter diesem Dach wurden drei Code-Audits von Open-Source-Projekten durchgeführt, in deren Rahmen der Quellcode hinsichtlich Sicherheit überprüft wurde. Dies sind die PCRE-Bibliothek für Regular Expression, die Turbo-Jpeg-Bibliothek und das MySQL-Frontend phpMyAdmin. 

Außerhalb der Kategorien wurde der optimierte Python JIT Compiler PyPy mit 200.000 US-Dollar ausgestattet. 

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Monitoring-Software Bro gewinnt Mozilla Open Source Award

Die Mozilla Foundation hat im Rahmen ihres Open-Source-Support-Programms sieben Projekte mit Geldpreisen ausgestattet. 

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019