Der Augsburger Softwarehersteller baramundi konzentriert sich mit der baramundi Management Suite (bMS) auf ein Produkt zur umfassenden Verwaltung und Absicherung von Endgeräten der Plattformen Windows, macOS, Android sowie iOS. Hinzu kommen SNMP- sowie industrielle Steuergeräte. Hier sei auch gleich erwähnt, dass es neben der regulären bMS eine OT-Edition gibt, speziell zugeschnitten auf den Einsatz im Produktionsumfeld. Linux-Endpunkte finden allerdings nach wie vor keine Unterstützung durch die Suite.
Die bMS ist modular aufgebaut und besteht im Moment aus 27 Modulen. Bei unserem letzten Test im Jahr 2014 waren es noch 18 Module, es ist also zwischenzeitlich einiges hinzugekommen. Ziel der starken Modularisierung ist zum einen, dass jede Installation nur das enthalten soll, was aus Sicht des Administrators auch benötigt wird, und zum anderen, dass auf diesem Wege eine individuelle Preisgestaltung anhand des Modulumfangs möglich ist. Jedes Unternehmen muss bei baramundi damit nur die Komponenten bezahlen, die es auch nutzt. Laut Hersteller setzen im Moment rund 4000 Kunden auf die Suite, wobei baramundi weltweit tätig ist, die meisten Nutzer aber im deutschsprachigen Raum zu finden sind.
Um angesichts der vielen Module und des enormen Leistungsumfangs den Schwerpunkt dieses Tests zu fokussieren, haben wir uns auf die letzten Neuerungen konzentriert. In der Regel veröffentlicht der Hersteller pro Jahr zwei Versionen, zum Testbeginn im Mai 2021 war noch die Version 2020 R2 U1 aktuell, im Juni wurde das Release 2021 R1 veröffentlicht, sodass wir auch ein Update unserer Testumgebung durchführen konnten.
Seit der Version 2020 R2 unterstützt die bMS das neue iOS-User-Enrollment. Weiterhin hat der Hersteller begonnen, die Inventarisierung von Microsoft-Updates komplett zu überarbeiten, ein weiterer Punkt ist die automatische BitLocker-Entsperrung in bekannten Netzwerken und schließlich die Weiterentwicklung des Argus Cockpits neben
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