Regelwerke mit dem Open Policy Agent

Nicht mehr als erlaubt

Jede Anwendung, auf die mehr als ein Nutzer zugreift, muss die entscheidende Frage beantworten: Darf dieser Benutzer die gewünschte Aktion wirklich ausführen? Was ein Anwender in einer Software darf, legt meist ein Rollenmodell fest. Doch insbesondere in der Cloud oder für Infrastructure-as-Code birgt dies zahlreiche Herausforderungen. Mit dem freien Open Policy Agent steuern Admins Nutzerrechte flexibler.
Seit mehr als zwei Jahren arbeiten viele Teams in Unternehmen gezwungenermaßen remote miteinander. Und die Pandemie wird die Art zu arbeiten auch nach ihrem ... (mehr)

Infrastructure-as-Code (IaC) ist mittlerweile ein Erfolgsrezept für deklarativen, maschinenlesbaren Code und daher liegt es nahe, es auf das Thema Security und insbesondere auf das Verfassen von Policies zu übertragen. Mit diesem Ansatz versuchen Firmen in einer skalierbaren Art und Weise, Regeln innerhalb einer Organisation zu implementieren. Ein Vertreter dieser Gattung, der in jüngster Zeit immer mehr Aufmerksamkeit erhält, ist der Projekt Open Policy Agent (OPA) [1], hinter dem das Startup-Unternehmen Styra steht. OPA ist eine universell einsetzbare Policy-Engine, die eine einheitliche, kontextbewusste Durchsetzung von Richtlinien über den gesamten Stack hinweg ermöglicht.

Open Policy Agent im Überblick

OPA wird von der CNCF (Cloud Native Computing Foundation) gehostet – also von der Organisation, die für Kubernetes verantwortlich zeichnet. Konzipiert ist OPA für cloudnative Umgebungen und kombiniert die relativ einfach zu erlernende und lesbare Policy-Sprache "Rego" mit einem Richtlinienmodel sowie einer API. Dies ermöglicht eine Art universelles Framework, um Regeln auf alle

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Ausgabe /2022