Thomas-Krenn offeriert Appliance für SUSE Enterprise Storage 6

09.12.2019

Thomas-Krenn bringt eine Hardware-Appliance für SUSE Enterprise Storage 6 auf den Markt. Neben der Server-Hardware umfasst sie als Paket-Lösung auch Subscriptions für SUSEs Enterprise Storage und Linux Enterprise Server (SLES) sowie Priority-Support und Vor-Ort-Inbetriebnahme.

Wie Thomas-Krenn betont, ist das auf dem Open-Source-Projekt Ceph beruhende SUSE Enterprise Storage dank der Vielzahl unterstützter Protokolle von iSCSI bis S3/Swift eine kostengünstige, offene Alternative zu proprietären SANs. Es kann aber auch als Storage-Backend für Cloud- und Container-Infrastrukturen dienen – und in allen Szenarien jeweils seine Stärken ausspielen wie unbegrenzte Skalierbarkeit, sehr hohe Ausfallsicherheit und äußerst geringer Betriebsaufwand dank Selbstheilungs- und Selbstmanagement-Funktionen.

 

Nun präsentiert der deutsche Server-Hersteller eine für das Ausnutzen der vielen Vorteile der flexiblen, Software-definierten Speicherlösung konzipierte Hardware: Laut Thomas-Krenn verfügt seine neue SUSE Enterprise Storage Appliance über eine Brutto-Kapazität von 128 TB und besteht aus vier Storage- sowie einem Admin-Node. Dabei sollen drei der Storage-Nodes auch als Monitoring-Node fungieren können. Jeder Storage-Node ist zusätzlich zum Kapazitätsspeicher mit 750 GB Optane-NVMe-Speicher ausgestattet. Als Server-Plattform kommt die Intel Xeon Scalable Architektur auf Supermicro-Dual-Socket-Mainboards zum Einsatz – mit 2 x Xeon 4208 CPUs und 96 GB RAM. Das 10-GB-Clusternetzwerk ist redundant auslegbar, ein 2 x 24-Port-Switch wird mitgeliefert.

 

Wie Thomas-Krenn betont, sind die Admin- wie Storage-Nodes für den SUSE Enterprise Server 15 zertifiziert und auch einzeln als SLES-zertifizierte Hardware verfügbar. Dadurch könne die Kapazität des Clusters durch Hinzufügen weiterer Nodes problemlos erweitert werden. Bei Bedarf übernimmt Thomas-Krenn die Nachzertifizierung weiterer Hardware-Komponenten auf den Server-Plattformen.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Suse Enterprise Storage: neu und als Appliance

Auf der Suse-Hauskonferenz hat das Linux-Unternehmen eine neue Version seines Ceph-basierenden Storage-Produkts vorgestellt, das es nun auch als Appliance gibt.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2020