Datenvirtualisierung erspart Migration und Replikation

Orientierung in der Datenflut

Daten, so heißt es immer wieder, sind das Öl der Zukunft. Doch um dieses Öl zu fördern, bedarf es entsprechender Werkzeuge. Neben Tools zur Abfrage und Analyse sind das vor allem solche zur Datenvorbereitung und -integration. Die Datenvirtualisierung ist ein solches Hilfsmittel.
Storage-Technologien bieten Unternehmen immer neue Möglichkeiten zur flexiblen Datenhaltung, die angesichts der wachsenden Datenberge auch dringend geboten ... (mehr)

Unmengen an Daten allein machen die Menschen nicht schlauer. Deshalb sind die stetig wachsenden Datenberge eine regelrechte Aufforderung, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie der beste Nutzen daraus zu ziehen ist. Das macht die IT-Branche schon seit Jahren und ein wichtiger Bereich solcher Bestrebungen sind Werkzeuge für die Datenvorbereitung (Data Preparation) und -integration. Solche Software sorgt dafür, dass Daten unterschiedlicher Quellen und Formate letztlich überhaupt gemeinsam ausgewertet werden können. Sie umfasst unterschiedliche Teilbereiche und -funktionen: die gleichzeitige Verarbeitung größerer Stapel oder "Haufen" (Bulk) auf einmal, Bus- oder Messaging-Infrastrukturen zwischen Daten und Applikationen, Verarbeitung von Streaming- oder Event-Daten, Replikation, Synchronisierung und eben auch Datenvirtualisierung.

Die Datenvirtualisierung definiert das Marktforschungsunternehmen Gartner in einer aktuellen Studie zu Datenintegrationsprodukten und -anbietern als den Einsatz logischer Datensichten, die sich in der Regel zwischenspeichern lassen. Das geschieht meist auf dem Server, auf dem das übergeordnete Datenintegrationstool läuft. Oder die Daten liegen in den Systemen und Speichern, die dieser Applikationsserver verwaltet. Dabei können die Quelldaten bei der Datenvirtualisierung durchaus verändert werden, müssen es aber nicht. Meistens können sie zudem bleiben, wo sie von Anfang an liegen. Verantwortliche müssen sich nur vor Augen halten, wie schwierig, langwierig und teuer es ist, beispielsweise größere Cloud-Repositories in vertretbarer Zeit von einem ins andere Rechenzentrum zu verlagern. Gerade im Zeitalter des Cloud-Storage wird klar, dass es sehr reizvoll ist, Verlagerungen zu vermeiden und trotzdem Nutzen aus den Daten zu ziehen.

Vereinfachte Verarbeitung

Statt Daten zu migrieren oder zu replizieren, arbeitet Datenvirtualisierung mit

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