Neuerungen bei Wi-Fi 6

Auf allen Kanälen

Erstmals seit 15 Jahren erhält die WLAN-Technologie jetzt auch in Europa zusätzliche Frequenzen. Damit dürfte sich Wi-Fi 6 als Funktechnik noch deutlicher am Markt durchsetzen. Wir geben einen Überblick über den neuen Standard und erklären dabei unter anderem Technologien wie OFDMA und BSS-Coloring.
Sie sind das Fundament in jeder IT-Umgebung: Rechenzentren und Netzwerke. Und mit diesem Themenschwerpunkt läutet IT-Administrator das Jahr 2022 ein. Denn ... (mehr)

Am 14.07.2021 hat die Bundesnetzagentur die Allgemeinzuteilung für die WLAN-Nutzungen im 6-GHz-Bereich veröffentlicht. Die Öffnung des 6-GHz-Bandes dürfte WLAN in den nächsten Jahren enormen Vortrieb geben. Die Kombination aus stabileren Verbindungen, deutlich mehr Bandbreite und sehr geringen Latenzzeiten ermöglicht in künftigen Wi-Fi-6E-Netzwerken ein Vielfaches der heutigen Nutzerzahlen. Erste Tests lassen Übertragungsraten von bis zu 2 GBit/s erwarten, bei Latenzzeiten von unter 2 Millisekunden. Letztere dürften vor allem für IoT- oder VR-Anwendungen hochspannend sein und könnten sich als ernsthafte, kostengünstige Alternative zu lokalen 5G-Campusnetzen in der Industrie entpuppen.

Nach der Verabschiedung der Wi-Fi-6-Spezifikation (IEEE 802.11ax) erarbeitete die Wi-Fi Alliance mit Wi-Fi 6E bereits eine Erweiterung des Standards. Mit dem in den USA beschlossenen Ausbau des WLAN-Spektrums um 1200 MHz im 6-GHz-Band (5925 bis 7125 MHz) stand dort ein Vielfaches der bisherigen Kanalbreite für WLAN zur Verfügung. Hierdurch ergaben sich zusätzlich 59 Kanäle mit einer Breite von 20 MHz. Dadurch erhöht sich die Anzahl der 40 und 80 MHz breiten Kanäle um 29 beziehungsweise 14. Selbst von den extrem breiten 160-MHz-Kanälen standen in den USA nun sieben zusätzliche zur Verfügung.

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Ausgabe /2022