HP bringt ARM-Module für Moonshot-Server

30.09.2014

Für das modulare Moonshot-Serversystem gibt es jetzt auch Module mit ARM-Prozessoren.

Die Firma HP hat zwei neue Module für das Moonshot-Serversystem vorgestellt, die auf ARM-Prozessoren basieren. Die HP-Proliant-m400-Module sind mit einem 2.4 GHz schnellen 64-Bit-Prozessor X-Gene von Applied Micro ausgestattet. Eine mögliche Anwendung für diese Systeme ist laut HP wegen ihres hohen Datendurchsatzes der Betrieb eines Web-Cache. HP liefert dazu Ubuntu 14.04 mit der Juju-Software zur Orchestrierung und Metal as a Service (MAAS) zum Provisioning mit.

In den m800-Module sind 32-Bit-Prozessoren 66AK2Hx von Texas Instruments verbaut, die auf der Keystone-Architektur basieren und vier ARM-A15-Cores enthalten, die mit diversen Zusatzfunktionen ausgestattet sind, wie etwa digitalen Signalprozessoren (DSP). Sie sind in erster Linie für rechenintensive Anwendungen wie Data Analytics gedacht.

Unterm Strich sollen die neuen Module günstiger zu betreiben sein als vergleichbare konventionelle Rack-Systeme. HP rechnet etwa eine Reduzierung der Total Cost of Ownership von 35 Prozent vor. Als Anwender der neuen Module nennt HP die Universität von Utah, die das m400-Modul für High Performance Computing einsetzt. Die Firma PayPal setzt das HP Proliant m800 in ihrem Systems-Intelligence-Projekt ein.

Das Moonshot 1500 Chassis bietet Platz für 45 Proliant-Module, die auch mit Atom-Prozessoren zu haben sind. Andere Module sind auf Video Transcoding, Webhosting oder Telco-Anwendungen spezialisiert. Dank des modularen Systems fällt der Aufwand für Verkabelung weg, während gleichzeitig eine schnelle Kommunikation zwischen den Modulen gewährleistet ist. Die Proliant-Cartridges und das Chassis sind Hotplug-fähig.    

ARM

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