SAN-Speicher problemlos umziehen

Berechtigter Platzverweis

Speichersysteme werden meist nicht wegen kapazitiver Engpässe ausgetauscht, sondern weil sie leistungsmäßig an ihre Grenzen stoßen. Jedes Jahr geben Firmen weltweit fast fünf Milliarden US-Dollar allein für Datenmigrationsprojekte aus. Der Workshop beschreibt wichtige Einflussfaktoren für die Planung und Durchführung von Daten-migrationen im SAN-Umfeld und zeigt neben den unterschiedlichen Technologien auch einen typischen Projektablauf.
Immer größere Datenmengen bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Sicherheit sowie Zugriffsmöglichkeiten stellen Administratoren vor neue ... (mehr)

Trotz individueller Unterschiede bei jeder Migration hat sich über die Jahre eine gewisse Herangehensweise an solche Projekte etabliert und in der Praxis bewiesen, und das größtenteils unabhängig von der Größe des Projekts. Die Vorgehensweise für nur wenige zu migrierende Server und kleine Speicherlösungen unterscheidet sich nicht wesentlich von Projekten mit tausenden physischen Hosts.

Oft werden Datenmigrationsprojekte jedoch zeitlich massiv unterschätzt, was dazu führt, dass die neue, teure SAN-Infrastruktur nicht adäquat zum Einsatz kommt, parallel die alte Speicherumgebung weiter laufen muss und hohe Strom- und Wartungskosten anfallen. Werden Aufwand und Kosten falsch eingeschätzt, kommt das Projekt schnell in die roten Zahlen und notwendige Einsparungen treffen dann tendenziell eher das Personal, was in der Folge zu weiteren Zeitverzögerungen führt. Deshalb ist es wichtig, sich bereits vor dem offiziellen Projektstart über die anstehende Datenmigration Gedanken zu machen und eine solide Zeit- und Migrationsplanung durchzuführen.

Datensicherheit geht vor

Da die Speicherinfrastruktur das Rückgrat einer ganzen IT-Infrastruktur bildet und die Daten ein wichtiges Kapital von Firmen darstellen, gelten für Datenmigrationsprojekte besonders harte Maßstäbe. Die oberste Priorität hat die Datensicherheit. Die existierenden Daten dürfen zu keiner Zeit gefährdet sein und versehentlich überschrieben oder gelöscht werden. Ein funktionsfähiges Backup für diese Daten ist ein Muss. Bei den Migrationsaktivitäten selbst sollten keine oder nur eine minimale Betriebsunterbrechung auftreten. Performance-Einbußen und Redundanzverluste sollen Sie gänzlich vermeiden. Wenig Mehrbelastung des Personals durch Überstunden und Wochenendarbeiten sowie keine Änderung der bestehenden Betriebsprozesse wären ebenso wünschenswert. Mit einer guten Planung im Vorfeld und der Auswahl der

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2020