Mit den Tipps und Workshops im ADMIN-Magazin 03/2013 sichern Administratoren ihre Webserver und Netze gegen Angriffe ab: gegen Abhören sensibler Informationen, ... (mehr)

Hardware-Beschleunigung

Für bessere Netzwerkperformance machen virtuelle Server jetzt mehr Gebrauch von den Hardwarefunktionen eingebauter Netzwerkkarten, etwa bei Berechnungen für IPsec. In den Einstellungen von virtuellen Netzwerkkarten lässt sich die Netzwerkbandbreite von Servern eingrenzen und unerwünschte DHCP- oder Routerpakete ausfiltern. Diese Einstellungen lassen sich ab dem SP1 auch in den Vorlagen von virtuellen Servern im SCVMM steuern.

Eine weitere neue Einstellung ist die E/A-Virtualisierung mit Einzelstamm. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Hardware-Funktionen von Netzwerkkarten, die jetzt auch in Hyper-V funktionieren. Netzwerkkarten, die diese Funktion unterstützen, stellen für virtualisierte Umgebungen implementierte E/A-Kanäle zur Verfügung, mit denen sich die Karte gegenüber virtualisierten Servern wie mehrere Netzwerkkarten verhält.

4K-Sektoren-Unterstützung

In Windows Server 2012 unterstützt Hyper-V erstmals 4-KByte-Festplattensektoren. Zusätzlich unterstützt Hyper-V 3.0 auch virtuelle Festplatten mit dem Emulationsformat 512e, mit dem sich viele Festplatten anmelden, wenn das Betriebssystem 4K-Sektoren nicht unterstützt. Die Firmware der Festplatte speichert ankommende Datenpakete dann in den vorhandenen 4 KByte-Sektoren.

Bei SANs in Windows Server 2012 lassen sich Speicherplätze direkt den virtuellen Servern zuordnen. In Hyper-V 3.0 können Administratoren mit virtuellen Fibrechannel-Verbindungen den virtuellen Servern direkt Zugriff auf das SAN gewähren. Das verbessert die Leistung und erlaubt die Anbindung von Hyper-V-Hosts an mehrere SANs. Vor allem bei der Live-Migration kann das einen echten Mehrwert bieten. Eine weitere wichtige Neuerung in diesem Bereich ist die Unterstützung von Offloaded Data Transfer (ODX). Dabei speichert Windows Server 2012 den Datenverkehr zwischen SAN und Betriebssystem in einem Puffer zwischen. Bei sehr großen Datenmengen kann Windows Server 2012 solche Aktionen auch ohne das Hostsystem direkt mit der Steuerungssoftware des SANs erledigen.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019