Checkmk 2.0

Innerlich und äußerlich aufpoliert

Wie viele Open-Source-Werkzeuge krankte auch Checkmk lange Zeit an einer antiquierten Benutzerführung. Hier setzt die neue Version 2.0 an, indem sie das Erstellen und die Arbeit mit Dashboards deutlich vereinfacht. Am Monitoring auf Basis von Nagios hat sich indes wenig getan, doch in der von uns getesteten Enterprise-Edition bieten die vom Anbieter tribe29 selbst entwickelten Monitoringagenten ein deutliches Plus an Flexibilität.
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Mit dem Release von Checkmk 2.0 hat der Anbieter tribe29 sein Nagios-basiertes Werkzeug einer weitreichenden Runderneuerung unterzogen. Der Fokus lag auf der Modernisierung des Dashboards, doch auch die Überwachung von Container- und Cloudumgebungen und die Automatisierungsfunktionen haben deutlich zugelegt. Administratoren profitieren außerdem von verbesserten Visualisierungsmöglichkeiten und der Aufwertung der Programmierschnittstellen.

Neuerungen im Überblick

Da Checkmk 2.0 sehr viele Änderungen gegenüber seinen Vorgängern mitbringt, wollen wir die neuen Features zunächst im Überblick betrachten: In der neu gestalteten Benutzeroberfläche haben Entwickler auch die Navigation und die Dashboard-Erstellung vereinfacht. So lassen sich neben den Haupt-Dashboards weitere aufgabenspezifische Dashboards anlegen. Das ergibt insbesondere bei verteilten Umgebungen Sinn, weil sich beispielsweise Site- oder Service-Daten bündeln lassen. Auch stehen verschiedene neue Dashboard-Elemente wie die Messgeräteansicht zur Verfügung. Eine weitere praktische Funktion: Mit Hilfe von dynamischen Filtern können

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